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Ulmer Wappen

Ulm - Glöcklerstraße

Ulm - Glöcklertor abgerissen 1857

1857

Ulm  Glöcklertor




Das ehemalige Glöcklertor, auch Gögglingertor genannt, abgerissen im Jahre 1857.

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vor 1944
 
Ulm Glöcklerstraße, Steinerne Brücke(6)
 
Glöcklerstraße - Steinerne Brücke vor 1944
 
Blick über die Steinerne Brücke nach Süden vor 1944.
Links westlichste Häuser Gerbergasse: Nr. 30 (Stotz) mit auffallend niederem Dach, ehedem in allen Geschossen offene Lauben mit Bretterbrüstungen. Darüber von Nr. 28 Brandmauergiebel mit Ovalluke, sowie Zwerchdach mit Fahnenhäusle, beides wohl 17. Jahrh. . Rechts von
Nr. 30 schmales Fachwerkhaus Nr. 32, um 1600, und Glöcklerstraße Nr. 3 ("zur Steinernen Brücke"), mit bedeckter Wirtschaftsterrasse an der Blau. Rechts Einmündung der Gerbergasse, dann Glöcklerstraße Nr. 5 mit Guckehürle, danach, verdeckt, Einmündung Schwilmengasse und Hotel Baumstark, das im 18. Jahrh. zu den bedeutendsten Gasthöfen zählte. Der im 18. Jahrh. gestaltete Bau
hatte über drei Geschossen mächtiges Mansarddach. 1870 dessen unterer Teil durch senkrechte Wände und fach vorgezogenes Blechdach ersetzt. 1880 Fassade mit Zementputzornamenten und Giebelaufsatz versehen. Rechts Glöcklerstraße Nr. 9. 1903/04 erhielt sein glatter Giebel Randzier und beiderseits Ecktürmchen. Alles wurde 1944 zerstört. Das Gasthaus "Zum Baumstark" wäre heute mitten auf der Kreuzung Neue Straße-Steinerne Brücke.
 
Foto: aus Sammlung Eugen Kurz

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1946 Zerstörungsgebiet Glöcklerstraße - Wengengasse - Hirschstraße

1946

Ulm Glöcklerstraße

Das Bild zeigt die enormen Verwüstungen nach den Bombenangriff vom 17.12.1944 auf dem Gebiet der Glöcklerstraße - Steinerne Brücke -Wengengasse - Hirschstraße 1946. Kaum ein Haus ist bewohnbar. Die Straßenbahn fährt bereits wieder.

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März 1957

Die Glöcklerstraße - Steinerne Brücke im März 1957.

Von rechts nach links: Der Langmühlenbau mit dem Schuhhaus Tack, daneben das Autohaus Ford mit einem Ausstellungsraum, dann der Zigarettenladen und eine Konditorei, sowie das Lichtspielhaus Roxy. Diese Häuserzeile, auch die Rückgebäude, sind auch heute noch erhalten, zwar zum Teil modernisiert. Ganz links ein Behelfsbau. Im Roxy konnte man als einziges Kino in Ulm bereits ab 10 Uhr vormittags eine Vorstellung besuchen. Die Preise waren sehr günstig, der Sperrsitz, die ersten zwei Reihen, kosteten gerade mal 0,80 DM (ca. 0,40 Euro) so das ich als Lehrling in der Mittagspause des öfteren  einmal eine Vorstellung besuchte.  Das Programm war "sehr Anspruchsvoll", es Bestand zumeist aus Western, Seeräuberfilmen oder Krimis.

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1959 Glöcklerstraße Richtung Wengengasse - Hirschstraße

1959

Ulm - Glöcklerstraße

Die Glöcklerstraße von einem anderen Standort als 1957. In den Laden der Konditorei ist die SDZ (Schwäbische Donau Zeitung heute Südwest Presse) mit einem Stadtbüro eingezogen. Recht an der Ecke Wengengasse - Hirschstraße steht nun der Neubau der Kaufhalle (Heute "Oliver". Parkplatzsorgen hat es zu dieser Zeit auch schon gegeben.

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