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Ulmer Wappen

Ulm - Frauenstraße

Hier sehen Sie Bilder ab 1836
 
 
Namen Frauenstraße:
 
In früheren Jahrhunderten der obere Teil "Gaß hinter der Sammlung" der untere von Ulrich Ehinger "ghen unser Frauen Tor", später dann "Weberstraße", weil hier die meisten Weber der Stadt wohnten, sodann 1812 "Beim Schlegel" und "Beim schwarzen Adler", "In der Frauengasse", "Frauengasse" und endlich 1869 "Frauenstraße" genannt.

Ulm - Frauentor abgerissen 1836

1836

Ulm  Frauentor

Frauentor, abgerissen 1836, ein geschichtsträchtiges Stadttor. Am 17. Oktober 1805 kapitulierte der österreichische Feldmarschall von Mack vor der französischen Armee von Kaiser Napoleon. Am 20. Oktober marschierten ca. 20000 Soldaten durch das Frauentor zum sogenannten Napoleonsfelsen am Kienlesberg und gaben dort vor dem Kaiser ihre Waffen ab. Der Rückzug in die Stadt führte sie durchs Neutor.

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Straßenbahn in der Frauenstraße vor dem Postamt 2

1897
 
Ulm   Frauenstraße 


Frauenstraße mit Straßenbahn an der 
ehemalige Tageszeitung "Ulmer Schnellpost". Nach 1945 war hier das Postamt 2 untergebracht.

31.12.1912
Mit dem heutigen Tag stellt die "Ulmer Schnellpost" ihr erscheinen ein. Die erste Ausgabe war am 1.12.1837. Im Juli 1891 hat sich die "Ulmer Schnellpost" zum Sprachrohr der antisemitischen Bewegung in Ulm aufgeschwungen. Ab dem 1. Oktober 1891 wird der "Ulmer Schnellpost" die Eigenschaft als städt. Amtsblatt entzogen, der Grund sind ihre Artikel über die jüdischen Angelegenheiten. Am 13.10.1891 gibt Viktor Hugo Welcker, der Vorsitzende der deutschsozialen antisemitischen Partei Württembergs und des schwäbischen Bauernvereins bekannt, das die "Ulmer Schnellpost" von jetzt an das Organ dieser Parteien ist. (30)

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1905

Ulm  Frauenstraße Nr.8


Frauenstraße Nr. 8 - Kunsthaus Göbel im Jahr 1905.
 

 

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Ulm - Frauenstraße, die neue Gewerbebank, heute Ulmer Volksbank

 

1906/07 

Ulm  Frauenstraße


Frauenstraße 60 - Die neue Gewerbebank (heute 'Ulmer Volksbank')
an der Ecke Frauenstraße - Heimstraße - Olgastraße
wurde eröffnet. Hier eine Postkarte. 

Auszug aus "Ulmer Bilderchronik" (30)

Oktober 1903. Um für die neue Gewerbebank Platz zu schaffen wird die Jacksche  Villa am Frauentor verschoben. Die Verschiebung des gegen 10 000 Zentner schweren Hauses übernimmt die Firma Rückgauer in Stuttgart nach einem von ihr erfundenen Verfahren. Die Verschiebung, bei der auch Pioniere zugegen sind, nimmt mehrere Wochen in Anspruch

Die Enthüllung des Kriegerdenkmal, im Bild rechts; war am 9. August 1903. Kurz nach 11 Uhr vormittags trifft der Festzug der hiesigen und der auswärtigen Vereine beim Denkmal ein, an dem sich das Militär und die Zivilbehörden aufgestellt haben.Es sprechen Rechtsanwalt Dr. Schefold, Privatier Schwarz und Oberbürgermeister Wagner. Der Entwurf des Denkmals stammt von Regierungsbaumeister Hosch, die Aufstellung des Denkmals wurde von Werkmeister Fuchs besorgt. Die Medaillons hat Hofbildhauer Federlin modelliert. Um 1 Uhr mittags ein Festessen im "Baumstark" Am Nachmittag treffen sich die Teilnehmer in der Friedrichsau.

5.4.1906. Ein entsetzliches Unglück ereignet sich in Nagold. Bauunternehmer Rückgauer, der auch in Ulm die bekannte Hausverschiebung durchgeführt hat, hat die Hebung des Gasthauses zum "Hirsch" dort übernommen.
Während den Hebungsarbeiten war die Wirtschaft mit Gästen gefüllt. Plötzlich stürzt das Gebäude unter donnerähnlichen Krachen in sich zusammen. An die 50 Tote und viele Verletzte werden aus den Trümmern gezogen.
 
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Frauenstraße mit Straßenbahn vor 1914

 vor 1914

Ulm Frauenstraße

Frauenstraße gegen Norden.

Links: Nr. 17 und Nr. 19 und weiter bis zur Kreuzung Bockgasse. Rechts Nr. 20, Buchbinderei Scheiffele, diese ist heute in der Olgastraße, und weiter bis zum Dreigiebelhaus Nr. 40. Die Straßenbahn ist unterwegs nach Söflingen.

 

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Frauenstraße - Dreigiebelhaus am 16.11.1940

am 16.11.1940

Ulm Frauenstraße  Dreigiebelhaus

Frauenstraße Nr. 34 bis Nr. 40

Der Prunkbau, das Dreigiebelhaus in der Frauenstraße Nr. 38. Rechts davon, Ecke Radgasse - Frauenstraße, die Leihbücherei Dörrie Nr. 36, die auch nach dem Krieg wieder in der Frauenstraße ihr Geschäft eröffnete. Ganz vorn rechts Hausnummer 36 sowie links neben dem Dreigiebelhaus die Nummer 40.

 

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1943 Frauenstraße mit Hotel "Schwarzer Adler"

1943

Ulm - Frauenstraße

Von rechts: Frauenstraße Nr. 20,  "Hotel Schwarzer Adler" mit Stechschild dann Einfahrt Sammlungsgasse. Unten an der Frauenstraße das Dreigiebelhaus.

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Zerstörungsgebiet Frauenstraße Mai 1945

Mai 1945

Ulm - Frauenstraße

Die zerstörte Frauenstraße im Mai 1945, links im Bild die Baumreihe der Heimstraße, rechts mitte, das Kornhaus.

Foto U.S. Army

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28.7.1947 Frauenstraße mit Trümmerfeld "Hotel Schwarzer Adler"

28.7.1947

Ulm - Frauenstraße

Dies sind die Früchte des "Tausendjährigen Reichs": Fast gleicher Standort wie Bild  "1943". Von rechts: Ruine Frauenstraße Nr. 20 "Hotel Schwarzer Adler", dann beim Auto, Einfahrt zur Sammlungsgasse. Unten in der Frauenstraße die Reste des Prunkbaus "Dreigiebelhaus". Die gesamte rechte Seite der Frauenstraße ist ein Trümmerfeld. Aufnahme vom 28.7.1947

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1948 - Trümmerbähnle in der Frauenstrasse beim Postamt 2

1948

Ulm - Frauenstraße

Frauenstraße Ecke Bockgasse - Die Trümmerbahn auf der Kreuzung
Frauenstraße - Bockgasse beim ehemaligen Postamt 2. 
 
 

 

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